Drei Befehle für drei Momente.
/upd
Hält alles Dauerhafte fest: Statusdatei, Projektdoku, Memories.
/refresh
Schreibt nur den Wiedereinstieg handoff.md. Danach leert /clear den Kontext, und die Arbeit geht weiter.
/load
Schreibt nichts. Findet den neuesten Stand, lädt ihn und macht beim obersten offenen Punkt weiter.
Historie und Wiedereinstieg sind nie dieselbe Datei.
Was erledigt ist, was gemessen wurde, welche Annahme falsch war, was offen ist. Ältere Abschnitte werden nie umgeschrieben.
Nur der aktuelle Stand, höchstens 150 Zeilen, denn er wird nach jedem Leeren ganz geladen. Jede Zeile mehr verlagert das Kontextproblem an den Anfang der nächsten Sitzung.
Kurze Einzeldateien mit je einem Fakt, der über das Projekt hinaus gilt, etwa eine Korrektur des Nutzers oder eine Stolperfalle.
Fünf Schritte, die Vollständigkeit erzwingen.
Bestandsaufnahme mit einem Skript
Geänderte Dateien, Git-Stand, Markdown-Dateien mit Länge und Datum, Kopf der Statusdatei, Memory-Index, laufende Prozesse. Doku und Memory gelten nie als Beleg für den Ist-Zustand.
Projektdateien nachziehen
Statusdatei zuerst. Gesichert wird, was sonst verloren ginge: Gutachten der Prüfmodelle, Messreihen mit Werkzeug und Testfall, verworfene Wege mit ihrer Zahl, offene Entscheidungen mit Optionen.
Memories anlegen oder korrigieren
Eine Datei je Fakt. Lieber eine bestehende ändern als eine zweite anlegen, Falsches löschen.
In einen Gedächtnisdienst übertragen
Ein Skript gleicht alle Memory-Dateien ab und überträgt nur, was fehlt oder veraltet ist.
Gegenprüfung mit drei Fragen
Was ist der nächste konkrete Schritt? Welche Entscheidung ist offen? Was wurde verworfen und warum?
Das frühere Handverfahren übertrug nur, was die laufende Sitzung selbst schrieb. Ein Abgleich aller Dateien schloss die Lücke.
Unter 200 Zeilen
Die Regeldatei wird bei jedem Start ganz geladen. Zu lange Dateien werden schlechter befolgt. Die Bestandsaufnahme misst Länge und doppelte Überschriften bei jedem Lauf in einer halben Sekunde.
Zwei gleichlautende Abschnitte sind schlimmer als ein fehlender: Widersprechen sie sich, wird willkürlich einer befolgt.
Teuer sind die Runden, nicht die Arbeit.
/upd-Lauf im Median.Wofür die Tokens gelesen werden
Runden je /upd-Lauf
Jede Runde aus Werkzeugaufruf und Antwort liest den gesamten Sitzungskontext erneut.
Nichts zu tun? Ein Satz.
Keine Änderungen und eine Statusdatei von heute: /upd endet nach einem Satz. Ein Volllauf, der nur bestätigt, dass alles stimmt, ist die teuerste Form von Nichtstun.
Warmer Cache bleibt
Lief das Sitzungsmodell vor weniger als 55 Minuten, bleibt /upd darauf, denn ein Modellwechsel verwirft den Cache. Ist er ohnehin kalt, übernimmt das günstigere Sonnet. Aufwand in beiden Fällen medium.
Weiterarbeiten mit leerem Kontext.
- Auftrag im Wortlaut des Nutzers, auch der offene Teil
- Woran zuletzt gearbeitet wurde, in drei bis fünf Sätzen
- Nächster konkreter Schritt mit Datei und Stelle
- Halbfertiges und Rückweg, mit Ort der Sicherung
- Offene Entscheidungen mit Optionen und Folgen
- Verworfen, nicht erneut versuchen, mit Grund oder Zahl
- Drei bis fünf Dateien, die wieder geöffnet werden
- Verweise auf Statusdatei und Detaildoku
Leere Abschnitte bekommen einen Strich, statt wegzufallen.
Schreiben, leeren, weiter
/refresh überschreibt den alten Handoff ohne Rückfrage. /clear leert den Kontext. Ein Hook beim Sitzungsstart legt den Handoff automatisch in den neuen Kontext; die erste Eingabe genügt.
/refresh ersetzt /upd nicht: Was dauerhaft gilt, gehört in die Statusdatei.
Kalt einsteigen, ohne zu fragen.
Startet eine Sitzung im Projektordner, liest Claude die Statusdatei ohnehin, und nach /clear lädt der Hook den Handoff. /load ist für den Start im übergeordneten oder falschen Ordner gedacht: Er sucht zuerst handoff.md, dann status.md, notfalls in Unterordnern, und nimmt die neueste. Die gescheiterten Ansätze gelten als Sperrliste. Die Arbeit beginnt ohne Rückfrage beim obersten offenen Punkt, außer dieser braucht eine Handlung des Nutzers.